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Der edle Look aus einem Guss

Vom Beckenrand auf die Terrasse

Sollen in Filmen Glamour und Luxus gezeigt werden, darf eins nicht fehlen: die Szene am Pool! Seit jeher ein Inbegriff für Prunk und Pracht, gehört der Pool bei vielen für die perfekte Wohlfühloase im Garten einfach dazu. Er komplettiert das elegante Bild, das viele ihrer Außenanlage verleihen möchten. Da verschmilzt im Idealfall der Pool mit seiner Umgebung.

Ein wichtiger Baustein – im wahrsten Sinne – ist die passende Umrandung und ein fließender Übergang zur Terrasse. Wollen Sie sich fühlen wie im Film? Dann mixen Sie schonmal Ihren Lieblingscocktail und lesen die folgenden Tipps für den perfekten Look Ihrer Poolanlage.

Dass ein Beckenrand schlicht notwendig ist, ist wohl kaum zu bestreiten. Wenn es sich nicht gerade um einen Naturteich handelt, braucht es einen passenden Ausstieg und eine Umrandung. Dass dieser praktische Zweck in einem schönen Design daherkommen darf, ist ebenso einleuchtend.

Wenn Sie sich also nun mit der passenden Umrandung des Pools beschäftigen, sollten Sie sich folgende Fragen stellen:

  • Wärmt sich der Boden rundherum stark auf? Gibt es starke UV-Einstrahlung?
  • Welchen Stil verfolgen Sie mit der Terrasse bzw. Außenanlage?
  • Welche Anforderungen bestehen an das Material – vor allem, wenn Kinder im Haus sind?
  • Wieviel Budget haben Sie zur Verfügung?

Diese Aspekte sollten Sie bei der Materialwahl stets im Hinterkopf behalten, um nicht nur die perfekte Optik zu erhalten, sondern auch für die nötige Sicherheit zu sorgen. Je nach entsprechender Antwort können unterschiedliche Materialien in Frage kommen.

Wo sollten Sie keine Kompromisse eingehen?

Im Gegensatz zum normalen Terrassenbelag sind an die Umrandung des Pools noch einmal größere Ansprüche zu stellen. Die Oberfläche sollte unbedingt rutschfest sein, das Material besonders dauerhaft und rau. Achten Sie aber darauf, dass der Untergrund trotzdem angenehm barfuß zu begehen ist.

Rutschfestigkeit

Wie rutschfest eine Oberfläche ist, kann an den entsprechenden Klassen abgelesen werden, die in R9 bis R13 unterteilt sind. Für eine Poolumrandung sollte es mindestens R11 oder höher sein, um die nötige Sicherheit gerade in diesem sensiblen Bereich zu gewährleisten. Auch kleinere Formate und damit ein höherer Fugenanteil verringern die Rutschgefahr. Eine höhere Rutschfestigkeit bringt allerdings aufgrund der raueren Oberfläche eine etwas aufwendigere Reinigung mit sich. Aber hier gilt eindeutig: safety first!

Wasseraufnahmevermögen

Es liegt wohl in der Natur der Sache, dass der Beckenrand quasi regelmäßig “eingenässt” wird. Da sollte nicht nur die Rutschfestigkeit passen, sondern auch das sogenannte Wasseraufnahmevermögen. Für den Poolrand bzw. dessen Umrandung werden Fliesen oder Platten der Klasse Ia oder Ib empfohlen, die nur 0,5 bis maximal 3 % des Eigengewichts aufnehmen. Das garantiert eine Frostbeständigkeit und verhindert zudem zu große Schmutzeinlagerungen durch das Wasser.

Abrieb

Raus, rein, raus, rein … So eine Poolumrandung muss einiges aushalten. Hier spielen die Abriebklasse und die Strapazierfähigkeit mit hinein. Fliesen oder Platten der Gruppe 1 sind nur für sehr leichte Beanspruchung gedacht und halten nicht viel aus. Für einen Pool darf es daher durchaus die höchste Klasse 5 sein, damit die Umrandung nicht gleich wieder ausgetauscht werden muss.

Weiter geht's: Welches Material?
Nachdem also die hard facts geklärt wären, geht es nun an das passende Material. Haben Sie noch die oben genannten Fragen im Hinterkopf? Weiter gehts!

Keramik: Klassiker im Trend

Nach wie vor im Trend sind natürlich die Keramikfliesen, da es sie in allen möglichen Farben und Formen gibt. Außerdem sind sie strapazierfähig, schmutzunempfindlich und farbbeständig. Hier muss es nicht immer der rechteckige Pool sein, auch Rundungen lassen sich so problemlos verwirklichen und erzeugen schnell ein dynamisches, abwechslungsreiches Bild. Erfüllen sie die Anforderungen an Rutschfestigkeit und Co., haben Sie die Qual der Wahl.

Holz oder Naturstein: Abwechslung gefällig?

Sie sind eher der natürliche Typ und suchen nach einem entsprechenden Look, der sich bis zum Beckenrand zieht? Natursteine sind ebenfalls in zahlreichen Farbvarianten erhältlich. Für die Poolumrandung bieten sich jedoch eher hellere Steine an, da sich diese im Sommer nicht so stark aufheizen. Barfußlaufen und ein Verweilen direkt am Poolrand machen dann noch mehr Spaß. Zusätzliches Schmankerl: Das natürliche Material speichert die Wärme des Sommertages lange und so ist auch ein abendliches oder gar nächtliches Badevergnügen ein Hochgenuss!

Darf es etwas ganz besonderes sein? Auch wenn Holz im Garten ja eigentlich das natürlichste der Welt ist, als Poolumrandung ist es aber oftmals eine Seltenheit. Das muss aber nicht sein, bei der Wahl der richtigen Holzart und regelmäßiger Pflege holen Sie sich das Holzsteg-am-See-Feeling Ihrer Kindheit direkt nach Hause!

Wichtig ist, dass Sie sich für besonders widerstandsfähiges Holz entscheiden, da die direkte Nähe zum kühlen Nass und die starke Beanspruchung eine besondere Herausforderung darstellen. Tropisches Holz kennt diese “Problematik” genau und gilt als sehr robust. Achten Sie aber unbedingt auf das FSC-Zeichen, das bescheinigt, dass das Holz aus nachhaltiger Waldwirtschaft stammt. Doch auch heimisches Holz kann als Thermoholz eine tolle Alternative darstellen. Dieses wurde durch starkes Erhitzen wasserabweisend und pilzresistent gemacht.

Jährliches Ölen oder Lasieren sorgt dafür, dass das Holz lange seine natürliche Struktur erhält, nicht splittert (ganz wichtig!) und nicht fault. Nach einigen Jahren kann ein Abschleifen die natürliche Frische und ursprüngliche Optik des Holzes wieder hervorbringen.

Ob nun Fliesen, Naturstein oder Holz – richtig ist, was gefällt! Wenn Sie bei der Wahl des passenden Materials auf die entsprechenden Eigenschaften achten, kann die nächste Film-Crew problemlos in Ihrem Garten vorbeischauen!

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